Höhendaten erklärt
Position → Vervollständigen… → Höhe ergänzt fehlende Höhenangaben für einen Track oder eine Route (siehe Höhendaten vervollständigen für die Anleitung). Dieser Artikel erklärt, woher diese Höhenangaben eigentlich kommen.
RouteConverters lokale Höhenmodelle arbeiten vollständig mit Daten, die einmal heruntergeladen und dann offline genutzt werden — ohne Serveranfrage, ohne Schlüssel.
NASA SRTM
Die Shuttle Radar Topography Mission hat im Jahr 2000 fast den gesamten Planeten per Radar aus dem Orbit vermessen, statt mit Satellitenfotos. Es ist der Basisdatensatz, auf dem die meisten Offline-GPS-Werkzeuge aufbauen — frei verfügbar für die ganze Welt, mit einer Auflösung von etwa 30 Metern.
Jonathan de Ferrantis DEM
SRTM hat Lücken und Ungenauigkeiten, besonders in Gebirgsregionen oder hohen Breiten, wo Radar an seine Grenzen kommt. Jonathan de Ferrantis Digital Elevation Data schließt diese Lücken händisch, durch Zusammenführen von SRTM mit anderen Quellen und manuellen Korrekturen dort, wo die reinen Satellitendaten versagen — nützlich überall dort, wo ein Track durch Gebiete führt, die SRTM allein falsch erfasst.
Sonnys LiDAR-DTMs
Sonnys LiDAR Digital Terrain Models of Europe gehen für europäische Länder mit öffentlichen LiDAR-Vermessungsdaten noch weiter: Auflösungen von 0,5 bis 3 Metern, eine Größenordnung feiner als SRTM. Wer nur in Europa unterwegs ist, bekommt hiermit die präzisesten Offline-Höhendaten, die es gibt.
GeoNames und Google Maps
Sind für ein Gebiet keine lokalen Höhenkacheln installiert, kann RouteConverter die Höhe stattdessen online nachschlagen: zuerst über GeoNames, dann — nur als letzte Möglichkeit, oder wenn sie in den Konfigurationsoptionen ausdrücklich ausgewählt wird, und nur wenn ein Google-API-Schlüssel eingerichtet ist — über die Google Maps Elevation API. Beide benötigen zum Zeitpunkt der Abfrage eine Internetverbindung und sind in bergigem Gelände nicht so präzise wie ein gutes lokales Höhenmodell.
Was wann sinnvoll ist
RouteConverter probiert die Quellen der Reihe nach durch — zuerst lokale Kacheln, dann GeoNames, dann Google — und nutzt die erste, die antwortet. Lokale .hgt-Kacheln (SRTM, Ferranti oder Sonny's, je nach Region) zu installieren lohnt sich, wenn Du wiederholt in denselben Gebieten routest: schneller, offline nutzbar und in unebenem Gelände meist genauer.